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Christian Lindner zu Gast bei der Echterhage Holding

Im Rahmen des 66-jährigen Bestehens der Tochterfirma Beinlich Pumpen besuchte Christian Lindner, Bundesvorsitzender der FDP, die Echterhage Gruppe und wandte sich in einem politischen Diskurs an die zahlreichen anwesenden Gäste. Zentrale Leitfragen waren dabei „Was wird jetzt anders in NRW?“ und „Was muss sich ändern im Bund?“.

Nach einer kurzen Stärkung am Grillbuffet, zubereitet durch das Neuenrader „Karl – Cafe und Restaurant“, erklärte Lindner zunächst die Bedeutsamkeit von mittelständischen Unternehmen, wie es die Echterhage Gruppe mit ihren Produktionsunternehmen an den Standorten Neuenrade und Gevelsberg sei. Besonders inhabergeführte Firmen seien das Rückgrat der Wirtschaft und trügen einen großen Anteil zum Steueraufkommen in Deutschland bei. Sie bräuchten die Freiheit sich zu entwickeln und daher sei es besonders wichtig Ihnen den Weg zu ebnen und nicht durch Regularien und Bürokratie zu erschweren.

Im Zuge dessen machte der FDP-Vorsitzende auch direkt deutlich wohin die politische Reise im Zuge der Bundestagswahl gehen soll: „Wir wollen die Menschen stark machen, und zwar aus einer 360-Grad-Perspektive, also in allen Lebenslagen“. Nachdem in NRW seit der Landtagswahl 2017 bereits eine schwarz-gelbe Regierung die Landespolitik gestaltet, hat sich die FDP zum Ziel gesetzt, vor allem die Polizei personell zu verstärken, damit eine höhere innere Sicherheit gewährleistet wäre. Er forderte zudem, dass „auch Realschüler in die Polizei eintreten können, denn auch sie haben einen Wert und Respekt verdient“.

Neben der Thematisierung der inneren Sicherheit und der Schulpolitik blickte der FDP-Bundesvorsitzende auch auf die Außenpolitik und verdeutlichte dabei, dass für eine Präsidialdiktatur wie die von Herrn Erdogan kein Platz in der EU sei und die Beitrittsverhandlungen beendet werden müssten. „Die deutsche Türkeipolitik ist gescheitert“, konstatierte Lindner. Er gab den Gästen den Rat, am 24. September zur Bundestagswahl sein Kreuzchen bei einer Partei zu setzen, die die Werte der Demokratie in ihren Grundfesten verankert sieht. Dabei sei es egal, ob die Bürger CDU, SPD, die Grünen oder eben die FDP wählen. Parteien wie die AfD oder Die Linke würden allerdings die politische Kultur ändern wollen, dies müsse sich jeder vor Augen halten.